Die Konjakwurzel

Konjak-Wurzel Kapseln

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Die Konjakwurzel – Wundermittel der Abnehmindustrie oder gesunde Nahrung für alle Tage? Die Antwort auf beides lautet: Ja, mit Konjakwurzeln lässt sich die Gewichtsreduktion unterstützen und bei regelmäßigem Konsum wirkt sie sich günstig auf die Gesundheit aus.

Herkunft und Vorkommen der Konjakwurzel

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Bekanntheit erlangte die Gattung Amophophallus hauptsächlich durch die Titanwurz, die eine Pflanze von großem Wuchs ist und einen unverzweigten Blütenstand aufweist. Sie kann bis zu 3 Meter groß werden und gehört derselben Gattung an wie die Konjakwurzel, deren botanischer Name Amorphophallus konjac lautet. Teils werden daneben die Begriffe Amorphophallus mairei, Amorphophallus rivieri oder Amorphophallus palmiformis als Synonyme verwendet.

Die unterschiedlichen Arten des Amorphophallus haben ihre Herkunft ursprünglich in den Subtropen und Tropen, wo sie hauptsächlich im Flachland vorkommen. Besonders gut sprießen die Konjakwurzeln bei Höhen zwischen 600 – 2500 Metern. Die Pflanze ist an sich wählerisch und bevorzugt ein Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 16° C, die in den Breitengraden der Tropen und Subtropen aber meist gewährleistet ist. Besonders gerne besiedelt sie den Rand von Wäldern und findet sich nur dann innerhalb dieser, sofern sie auf einer Lichtung stehen. Idealerweise sollte der Standort feucht und größtenteils schattig sein, während der Boden bestenfalls stark lehmig bis tonig ist. Frost verträgt die Pflanze überhaupt nicht und geht bei Temperaturen unter 1° C schnell ein.

Beim Wachstum entwickelt die Konjakwurzel ein massives, fleischiges Rhizom, eine lang wachsende Knolle, die im Durchmesser knapp 25 cm groß werden kann. Sie dient der Pflanze als Lager von Flüssigkeit und Nährstoffen.

Die durchschnittliche Wuchshöhe der Konjakwurzel beläuft sich auf ca. 1.3 m. Die Blüten treiben zwischen Juli und August. Ihr Farbton ist dann dunkelrot. Dagegen sind die Früchte orange und sprießen als Beeren.

Mag die Konjakwurzel in natürlicher Form lediglich in den Tropen und Suptropen gedeihen, so lässt sie sich jedoch sogar in Europa anpflanzen, sofern sie kultiviert wird. Dies geschieht hauptsächlich im Anbau für den gewerblichen Vertrieb, der nicht sehr kompliziert ist, sofern einige Dinge beachtet werden. Zunächst müssen die Pflanzen auf einem organischen und nährstoffreichen Boden gezogen und dazu vor Staunässe geschützt werden. Auch das Klima muss künstlich optimiert sein und am besten zwischen 20 und 25° C liegen. Allerdings darf es der Konjakwurzel ebenso nicht zu warm werden. Ist sie im Sommer der direkten Strahlung der Sonne ausgesetzt, könnte sie Schaden nehmen. Um dem beizukommen, versieht man die Gewächshäuser mit Bahnen an Folien, die zumindest Teile der Strahlung abhalten, einiges davon aber durchlassen. Schließlich soll dadurch ein halbschattiger Standort simuliert werden. Besondere Vorsicht gilt der Bewässerung, da die Pflanzen keine Trockenheit vertragen, dagegen aber auch nicht im Wasser schwimmen dürfen. Vor allem in der Ruhephase gilt: Besonders feucht darf die Erde nur dann sein, sofern die Temperatur relativ hoch ist. Insgesamt benötigt die Konjakwurzel eine Ruhephase von 3 bis 7 Monaten. Dass sie beendet ist, signalisiert die Pflanze, indem sie neue Blätter austreibt. Bei der Kultivierung sollte außerdem auf ausreichend Platz geachtet werden, da der Baum sowohl in die Breite als auch in die Höhe schnell wächst.

Inhaltsstoffe der Konjakwurzel

Die Konjakwurzel enthält einige Inhaltsstoffe die für die Gesundheit von großer Bedeutung sind. Zum einen den Wirkstoff Glucomannane. Die Substanz erinnert aufgrund ihrer chemischen Struktur an Stärke, deren Kohlehydratketten sind nämlich ebenfalls stark verzweigt. Bei der Clucomannane setzt sich der Hauptstrang aus D-Clucose und D-Mannose zusammen. Die Substanz ist auch das, was einen großen Teil der Konjakwurzel ausmacht. Schließlich ist 40 % ihrer Masse Clucomannane, sofern sie getrocknet ist. Außerdem finden sich in der Wurzel noch Cluccose, das als Energieträger wirkt und vom Körper abgespeichert werden kann, Monomere, Galaktose und D-Monosaccharide. Daneben enthält der Wirkstoff mit 5 – 10 % einen großen Anteil an Protein. So verabreicht eignet es sich hervorragend dafür, eine vegane oder vegetarische Ernährung abzurunden. Schließlich ist eben das der Nährstoff, den der Körper v.a. für die Produktion von Muskeln benötigt und eigentlich hauptsächlich nur über das Fleisch aufnehmen kann. Kalzium, das eine Stärkung der Knochen bewirkt, ist ebenfalls enthalten. Unter anderem enthält die Konjakwurzel noch Magnesium, Mangan, Kupfer und Kobalt.

Insgesamt ist ein großer Teil der Konjakwurzel unverdaulich. Neben den gesunden Stoffen fungiert sie daher lediglich als Ballaststoff, der den Verdauungstrakt füllt und sowohl Flüssigkeit absorbiert als auch für ein Völlegefühl sorgt. Konkret sind die Ballaststoffe Gummi, Brot, Algin, Agar und Hydrokolloidsubstanzen, die in etwa der Hemicellulose ähnlich sind.

Konjakwurzeln und Abnehmen

Der Stoff, der aus der Konjakwurzel gewonnen wird (Glucomannan), ist einerseits stark quellend und andererseits kalorienarm. Nahrhaft jedoch ist er nicht. Und dennoch schwören die Asiaten drauf. Der Grund ist einfach: Aus dem Glucomannan, das sich zu einem großen Anteil in der Konjakwurzel befindet, werden unter anderem Shirataki hergestellt. Shirataki sind Nudeln, die aus Konjakmehl und Wasser bestehen. Ihr Kaloriengehalt ist extrem niedrig, sie haben keine Kohlehydrate und sie sind geschmacksneutral. Allerdings nehmen sie leicht jede gewünschte Geschmacksnote auf, die sich durch Soßen oder Gewürze, Gemüse oder andere Zutaten ergeben. Die Konjakwurzel ist also die perfekte Lösung für alle, die sich satt fühlen wollen, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen.

Gleichwohl ist eine ausgewogene, vitaminreiche und gesunde Ernährung in Kombination mit viel Bewegung nötig, um das Potenzial der Konjakwurzel zur Gewichtsreduktion voll auszuschöpfen, ohne am eigenen Körper Raubbau zu betreiben.

Die gesundheitliche Dimension von Konjakwurzeln

Die andere, bislang im europäischen Raum wenig beachtete Seite ist, dass Konjakwurzeln der Gesundheit zuträglich sind. Und das gilt nicht nur in Hinblick auf die günstigen Auswirkungen einer Gewichtsreduktion, sondern auch in Hinblick auf das Herz-Kreislauf-System. Konjakwurzeln und Präparate, die aus ihr hergestellt werden,

  • regulieren die Verdauung
  • und stärken die Darmflora,

da sie die erforderliche Bakterienbildung und –aktivität im Magen-Darm-Bereich unterstützen. Bei Darmträgheit ist man mit der Einnahme von Konjakwurzel Produkten gut beraten. Außerdem nehmen sie auf den Insulinspiegel und den Fettstoffwechsel insgesamt Einfluss. Der ausgleichende Effekt auf Cholesterinwerte im Blut ist wissenschaftlich genauso belegt, wie die zuvor genannten Wirkungsfelder.

Hingegen stecken die Forschungen von Konjakwurzeln zur Behandlung von

  • Lungenkrebs,
  • Hauterkrankungen
  • und Schildrüsendysfunktionen

noch in der Vorversuchsphase. Signifikante Ergebnisse durch zuverlässige klinische Studien liegen bislang noch nicht vor. Doch die Erwartungen der Wissenschaftler sind positiv, hat sich doch bereits in Tierversuchen gezeigt, dass

  • die Bildung von Krebszellen in der Lunge reduziert und
  • die Heilung von juckenden Hautirritationen beschleunigt

werden konnte.

Nebenwirkungen von Konjakwurzeln

Bei der Einnahme von Präparten aus Konjakwurzeln kann es zu Magenbeschwerden kommen, einige Menschen berichten auch von Reizhusten. Die körperlichen Nebenwirkungen halten sich demgemäß in engen Grenzen. Doch Konjakwurzelpräparate beeinflussen unter Umständen die Wirkung anderer Medikamente. Das Thema Wechselwirkungen ist in jedem Fall zu beachten und Patienten mit Diabetes oder Cholesterinproblemen sollten generell Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten, bevor sie zur Selbstmedikation greifen.

Darreichungsformen von Konjakwurzel Präparaten

Die Konjakwurzel wird üblicherweise getrocknet und dann entweder gemahlen oder extrahiert. Beim Mahlen entsteht Mehl, das wie handelsübliches Mehl zum Backen, Braten und Kochen verwendet werden kann. Auch Nudelteig lässt sich daraus herstellen.

Extrahierte Konjakwurzeln ergeben im Ergebnis sehr feines Pulver, das in Kapseln gefüllt wird. Alternativ ist das reine Pulver in größeren Gebinden erhältlich, die üblicherweise ab einer Füllmenge von 250 g angeboten werden. Fertige Nudeln in getrockneter oder vorgegarter Form sind ebenfalls zu haben.

Nicht zuletzt wird die Konjakwurzel auch stückweise in Form von Schwämmen angeboten. Dann ist sie ausschließlich für den äußerlichen Gebrauch einsetzbar. Die Hersteller haben pure Schwämme und Schwämme mit natürlichen Zusätzen im Programm.

Hinweis:
konjakwurzel.org

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