Konjacwurzel
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Konjakwurzel – Gesunde Wunderwurzel zum Abnehmen und mehr

Die Konjakwurzel – Wundermittel der Abnehmindustrie oder gesunde Nahrung für alle Tage? Die Antwort auf beides lautet: Ja, mit Konjakwurzeln lässt sich scheinbar die Gewichtsreduktion unterstützen und bei regelmäßigem Konsum wirkt sie sich angeblich günstig auf die Gesundheit aus. In welchen Anwendungsgebieten die Konjakwurzel gute Dienste leistet und warum sie als ein “Wundermittel” gilt, erläutern wir auf dieser Webseite.

Inhaltsverzeichnis

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Vorkommen und Herkunft der Konjakwurzel

Die Konjak-Pflanze (Amorphophallus konjac) ist im Flachland der Tropen und Subtropen anzufinden.
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Bekanntheit erlangte die Gattung Amophophallus hauptsächlich durch die Titanwurz, die eine Pflanze von großem Wuchs ist und einen unverzweigten Blütenstand aufweist. Sie kann bis zu 3 Meter groß werden und gehört derselben Gattung an wie die Konjakwurzel, deren botanischer Name Amorphophallus konjac lautet. Teils werden daneben die Begriffe Amorphophallus mairei, Amorphophallus rivieri oder Amorphophallus palmiformis als Synonyme verwendet.

Die unterschiedlichen Arten des Amorphophallus haben ihre Herkunft ursprünglich in den Subtropen und Tropen, wo sie hauptsächlich im Flachland vorkommen. Besonders gut sprießen die Konjakwurzeln auf Höhen zwischen 600 – 2500 Metern. Die Pflanze ist an sich wählerisch und bevorzugt ein Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 16° C, die in den Breitengraden der Tropen und Subtropen aber meist gewährleistet ist.

Besonders gerne besiedelt sie den Rand von Wäldern und findet sich nur dann innerhalb dieser, sofern sie auf einer Lichtung stehen. Idealerweise sollte der Standort feucht und größtenteils schattig sein, während der Boden bestenfalls stark lehmig bis tonig ist. Frost verträgt die Pflanze überhaupt nicht und geht bei Temperaturen unter 1° C schnell ein.

Beim Wachstum entwickelt die Konjakwurzel ein massives, fleischiges Rhizom, eine lang wachsende Knolle, die im Durchmesser knapp 25 cm groß werden kann. Sie dient der Pflanze als Lager von Flüssigkeit und Nährstoffen.

Inhaltsstoffe der Konjacwurzel

In der Konjakwurzel sind Glucomannane enthalten. Dabei handelt es sich um eine Substanz, die aufgrund ihres chemischen Aufbaus aus stark verzweigten Kohlehydratketten an Stärke erinnert. Der Hauptstrang der Glucomannane besteht aus D-Mannose und D-Glucose. Glucomannane ist die Substanz, die hauptsächlich in der Konjakwurzel zu finden ist. Die getrocknete Wurzel weist einen Gehalt von bis zu 40% davon auf. Des Weiteren sind folgende Bestandteile in der Konjakwurzel feststellbar:

  • D-Monosaccharide,
  • Glucose,
  • Mannose,
  • Monomere,
  • Galaktose.

Die Konjakwurzel ist für den menschlichen Organismus quasi unverdaulich. Bis zu 75% der Wurzeln sind Ballaststoffe, die lediglich den Magen füllen, jedoch keinerlei Nährwert haben. Der verbleibende Rest setzt sich aus Stärke, Zellulose, Fett, Zucker und Mineralien zusammen.

Die Ballaststoffe sind essbar und absorbieren im Darm Flüssigkeiten. In Verbindung mit Polysacchariden, Oligosacchariden und anderen Pflanzenstoffen sollen sie für das Sättigungsgefühl sorgen. Zu den Ballaststoffen gehören Pektin und Hydrokolloidsubstanzen vergleichbar mit Hemicellulose, Gummi, Algin, Brotkernmehl und Agar.

Eigenschaften der Konjakwurzel

Die durchschnittliche Wuchshöhe der Konjakwurzel beläuft sich auf ca. 1.3 m. Die Blüten treiben zwischen Juli und August. Ihr Farbton ist dann dunkelrot. Dagegen sind die Früchte orange und sprießen als Beeren.

Mag die Konjakwurzel in natürlicher Form lediglich in den Tropen und Suptropen gedeihen, so lässt sie sich jedoch sogar in Europa anpflanzen, sofern sie kultiviert wird. Dies geschieht hauptsächlich im Anbau für den gewerblichen Vertrieb, der nicht sehr kompliziert ist, sofern einige Dinge beachtet werden. Zunächst müssen die Pflanzen auf einem organischen und nährstoffreichen Boden gezogen und dazu vor Staunässe geschützt werden. Auch das Klima muss künstlich optimiert sein und am besten zwischen 20 und 25° C liegen. Allerdings darf es der Konjakwurzel ebenso nicht zu warm werden. Ist sie im Sommer der direkten Strahlung der Sonne ausgesetzt, könnte sie Schaden nehmen.

Um dem beizukommen, versieht man die Gewächshäuser mit Bahnen an Folien, die zumindest Teile der Strahlung abhalten, einiges davon aber durchlassen. Schließlich soll dadurch ein halbschattiger Standort simuliert werden. Besondere Vorsicht gilt der Bewässerung, da die Pflanzen keine Trockenheit vertragen, dagegen aber auch nicht im Wasser schwimmen dürfen. Vor allem in der Ruhephase gilt: Besonders feucht darf die Erde nur dann sein, sofern die Temperatur relativ hoch ist. Insgesamt benötigt die Konjakwurzel eine Ruhephase von 3 bis 7 Monaten. Dass sie beendet ist, signalisiert die Pflanze, indem sie neue Blätter austreibt. Bei der Kultivierung sollte außerdem auf ausreichend Platz geachtet werden, da der Baum sowohl in die Breite als auch in die Höhe schnell wächst.

Inhaltsstoffe der Konjakwurzel

Die Konjakwurzel enthält einige Inhaltsstoffe die für die Gesundheit von großer Bedeutung sein sollen. Zum einen den Wirkstoff Glucomannane. Die Substanz erinnert aufgrund ihrer chemischen Struktur an Stärke, deren Kohlehydratketten sind nämlich ebenfalls stark verzweigt. Bei der Clucomannane setzt sich der Hauptstrang aus D-Clucose und D-Mannose zusammen. Die Substanz ist auch das, was einen großen Teil der Konjakwurzel ausmacht. Schließlich ist 40 % ihrer Masse Clucomannane, sofern sie getrocknet ist. Außerdem finden sich in der Wurzel noch Cluccose, Monomere, Galaktose und D-Monosaccharide.

Daneben enthält die Pflanze mit 5 – 10 % einen großen Anteil an Protein. Die Wurzel soll sich daher gut für eine vegane oder vegetarische Ernährung eignen. Schließlich ist Eiweiß der Nährstoff, den der Körper v.a. für die Produktion von Muskeln benötigt und der von vielen Menschen hauptsächlich über Fleisch aufgenommen wird. Kalzium ist ebenfalls enthalten. Unter anderem enthält die Konjakwurzel auch noch Magnesium, Mangan, Kupfer und Kobalt.

Insgesamt ist ein großer Teil der Konjakwurzel unverdaulich. Neben den zu verwertenden Stoffen fungiert sie daher lediglich als Ballaststoff, der den Verdauungstrakt füllt und sowohl Flüssigkeit absorbiert, als auch für ein Völlegefühl sorgen kann.

Konjakwurzeln und Abnehmen

Das Pulver der Konjakwurzel hat eine enorme Wasserbindungskapazität. Das Pulver soll jedoch nicht nur das Wasser binden, sondern auch Fett aus den Mahlzeiten aufnehmen.
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Der Stoff, der aus der Konjakwurzel gewonnen wird (Glucomannan), ist einerseits stark quellend und andererseits kalorienarm. Nahrhaft jedoch ist er nicht. Und dennoch schwören die Asiaten drauf. Der Grund ist einfach: Aus dem Glucomannan, das sich zu einem großen Anteil in der Konjakwurzel befindet, werden unter anderem Shirataki hergestellt. Shirataki sind Nudeln, die aus Konjakmehl und Wasser bestehen.

Ihr Kaloriengehalt ist extrem niedrig, sie haben keine Kohlehydrate und sie sind geschmacksneutral. Allerdings nehmen sie leicht jede gewünschte Geschmacksnote auf, die sich durch Soßen oder Gewürze, Gemüse oder andere Zutaten ergeben. Die Nudeln aus der Konkajwurzel sind also die perfekte Lösung für alle, die sich satt fühlen wollen, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen.

Gleichwohl ist eine ausgewogene, vitaminreiche und gesunde Ernährung in Kombination mit viel Bewegung nötig, um das Potenzial der Konjakwurzel zur Gewichtsreduktion voll auszuschöpfen, ohne am eigenen Körper Raubbau zu betreiben.

Deshalb sättigt die Konjakwurzel

Dadurch, dass das Konjakpulver eine enorme Menge an Flüssigkeit an sich bindet, quillt es extrem auf. Das soll zu einem frühzeitigen Sättigungsgefühl führen. Die Verweildauer im Magen-Darm-Trakt ist entsprechend lang, sodass das Sättigungsgefühl über einen gewissen Zeitraum anhält. Nicht belegt ist, dass das Glucomannan aus Konjakpulver das Hormon Ghrelin senkt.

Dieses Hormon ist verantwortlich für Heißhungergefühle, wenn es in zu hohem Maße ausgeschüttet wird. Bei der Einnahme von Konjakpräparaten allerdinge gelingt es angeblich, generell kleinere Mahlzeiten zu essen, weil der Magen gut gefüllt ist. Auch der Verzicht auf Süßspeisen zum Dessert fällt scheinbar nicht mehr so schwer.

Konjakwurzeln mit viel Wasser konsumieren

Nachteile von Konjakpulver in Zusammenhang mit Gewichtsreduktion sind uns nicht bekannt. Es ist ein natürliches Produkt, das den Abnehmprozess unterstützen soll. Wichtig ist, dass bei der Aufnahme von Konjakpulver eine ausreichende Menge Flüssigkeit zugeführt wird. Das soll die Verdauung anregen und zusätzlich zum Sättigungsgefühl beitragen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat das aus Konjakwurzeln gewonnene Glucomannan in die offizielle Nahrungsmittelzusatzstoff-Liste aufgenommen und deklariert es als kalorienarmes Produkt, das zum Gewichtsverlust beitragen kann. Das Besondere daran ist, dass die EFSA nur dann Aussagen zu einem Produkt bzw. Stoff trifft, wenn die Erkenntnisse wissenschaftlich nachgewiesen sind. Mit dem Eintrag in die Liste gilt Glucomannan scheinbar offiziell als Diätmittel.

Sood N, Baker WL, Coleman CI. Effect of glucomannan on plasma lipid and glucose concentrations, body weight, and blood pressure: systematic review and meta-analysis

Lyon MR, Reichert RG. The effect of a novel viscous polysaccharide along with lifestyle changes on short-term weight loss and associated risk factors in overweight and obese adults: an observational retrospective clinical program analysis

Sugiyama N, Shimahara H, inventors; Kabushiki Kaisha Shimizu Manzo Shoten, assignee. Konjak mannan

Arvill A, Bodin L. Effect of short-term ingestion of Konjak glucomannan on serum cholesterol in healthy men

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Die gesundheitliche Dimension von Konjakwurzeln

Die andere, bislang im europäischen Raum wenig beachtete Seite ist, dass Konjakwurzeln angeblich der Gesundheit zuträglich sein sollen. Und das gilt nicht nur in Hinblick auf die günstigen Auswirkungen einer Gewichtsreduktion. Konjakwurzeln und Präparate, die aus ihr hergestellt werden,

  • sollen die Verdauung regulieren
  • und die Darmflora stärken,

da sie die erforderliche Bakterienbildung und –aktivität im Magen-Darm-Bereich unterstützen. Bei Darmträgheit ist man mit der Einnahme von Konjakwurzel Produkten scheinbar gut beraten. Außerdem soll sie auf den Insulinspiegel und den Fettstoffwechsel insgesamt Einfluss nehmen. Der ausgleichende Effekt auf Cholesterinwerte im Blut ist wissenschaftlich angeblich genauso belegt, wie die zuvor genannten Wirkungsfelder.

Hingegen stecken die Forschungen von Konjakwurzeln zur Behandlung von

  • Lungenkrebs,
  • Hauterkrankungen
  • und Schildrüsendysfunktionen

noch in der Vorversuchsphase. Signifikante Ergebnisse durch zuverlässige klinische Studien liegen bislang noch nicht vor. Doch die Erwartungen der Wissenschaftler sind positiv, hat sich doch bereits in Tierversuchen gezeigt, dass

  • die Bildung von Krebszellen in der Lunge angeblich reduziert und
  • die Heilung von juckenden Hautirritationen scheinbar beschleunigt

werden konnte.

Quellen:

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Chen HL, Cheng HC, Liu YJ, Liu SY, Wu WT: Konjak acts as a natural laxative by increasing stool bulk and improving colonic ecology in healthy adults

Chen HL, Cheng HC, Liu YJ, Liu SY, Wu WT: Supplementation of Konjak glucomannan into a low-fiber Chinese diet promoted bowel movement and improved colonic ecology in constipated adults: a placebo-controlled, diet-controlled trial

Loening-Baucke V, Miele E, Staiano A. Fiber (glucomannan) is beneficial in the treatment of childhood constipation

Lu XJ, Chen XM, Fu DX, Cong W, Ouyang F. Effect of Amorphophallus konjac oligosaccharides on STZ-induced diabetes model of isolated islets

Doi K, Matsuura M, Kawara A, Baba S. Treatment of diabetes with glucomannan (Konjak mannan)

Huang CY, Zhang MY, Peng SS, et al. Effect of Konjak food on blood glucose level in patients with diabetes

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Sood N, Baker WL, Coleman CI. Effect of glucomannan on plasma lipid and glucose concentrations, body weight, and blood pressure: systematic review and meta-analysis

Vido L, Facchin P, Antonello I, Gobber D, Rigon F. Childhood obesity treatment: double blinded trial on dietary fibres (glucomannan) versus placebo

Rogovik AL, Chanoine JP, Goldman RD. Pharmacotherapy and weight-loss supplements for treatment of paediatric obesity

Livieri C, Novazi F, Lorini R. The use of highly purified glucomannan-based fibers in childhood obesity

Nebenwirkungen von Konjakwurzeln

Als Nebenwirkung von Konjakwurzeln ist Sodbrennen bekannt. Menschen, die unter Anomalien der Speiseröhre, Darmträgheit oder Magen-Darmbeschwerden leiden, sollten vom Konsum von Konjakwurzel Mehl oder Produkten mit Konjakwurzeln absehen.

Da das Glucomannan das Potenzial hat, Blutzucker zu senken, sollten Patienten, die Medikamente zur Regulierung des Blutzuckerspiegels einnehmen, ihren Arzt vorher um Erlaubnis fragen. Es ist möglich, dass das Glucomannan aus Konjakwurzeln die Bioverfügbarkeit der anderen Medikamente insofern beeinträchtigt, als dass die Wirkung nur vermindert stattfindet.

Es ist generell zu empfehlen, dass zwischen der Einnahme von Konjakwurzel Präparaten und anderen Medikamenten 1 bis 4 Stunden vergehen. Einzelne Personen berichten, dass sie nach einer Einnahme von Glucomannan einen starken Hustenreiz empfanden. Gelegentlich können Durchfall, Blähungen oder Magenschmerzen vorkommen.

Darreichungsformen von Konjakwurzel Präparaten

Konjaknudeln
Japanische Spezialität: Konjaknudeln, bestehend aus Konjakmehl und Wasser
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Die Konjakwurzel gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen. Jede hat ihre Daseinsberechtigung, denn jede ist für bestimmte Anwendungen gedacht. Es gibt die Konjakwurzel als Mehl oder Pulver, gewonnen aus getrockneten, gemahlenen und weiterverarbeiteten Wurzeln der Pflanze. Außerdem ist das Naturprodukt in Kapselform erhältlich.

Das fein zerstäubte Produkt befindet sich dann in handelsüblichen Kapseln, die erst im Magen-Darmtrakt ihren Inhalt freigeben sollen. Die Konjakwurzel gibt es auch in Nudel- oder Reiskornform zu kaufen. In dieser Form kann sie den Speiseplan ernährungsbewusster Menschen erweitern. Konjakmehl ist ein Lebensmittelzusatzstoff und muss von Nahrungsmittel-Herstellern mit der Abkürzung E 425 deklariert werden.

Eine weitere Darreichungsform ist der Konjakschwamm. Er wird zur Haut- und Gesichtspflege verwendet und ist entweder im Rohzustand oder aber in Kombination mit Zusätzen wie Tonerde, grünem Tee oder anderen hautpflegenden Substanzen zu haben.

  • Konjakwurzel Mehl: Im Prinzip besteht Konjakwurzel Mehl aus gemahlenen Konjakwurzeln. Da der Inhaltsstoff Glucomannan bei der Lebensmittel- und Ernährungsindustrie im Zentrum des Interesses steht, muss der Wirkstoff aus der Pflanze extrahiert werden.
  • Konjakwurzel Kapseln: Konjakwurzel Kapseln werden nach dem klassischen Verfahren hergestellt. Das Pulver der Konjakwurzel wird dabei in Kapselhüllen eingefüllt. Vorher werden die getrockneten Konjakwurzeln entsprechend behandelt, das bedeutet, dass die schonend getrockneten Wurzeln mit einem Mahlwerk grob oder fein gemahlen und dann weiter verarbeitet werden. Die Kapselhüllen sind meist entweder aus Gelatine oder aus Methylzellulose. Die Gelatinekapseln bestehen aus hartem oder weichem Material. Die Kapseln vermitteln den Eindruck von dünnem Kunststoff. Kommen sie mit Feuchtigkeit in Berührung, beginnen sie sich aufzulösen. Gelatine ist geschmacksneutral und daher sehr beliebt. Die Gelatinehülle ist frei von Fett, Kohlehydraten und sie ist nahezu kalorienfrei. Konjakwurzel Kapseln sind in der Regel auch für Diabetiker geeignet.
  • Konjakwurzel Pulver:  ist grobkörniger als Mehl. Es ist gelegentlich in Kapseln verarbeitet, wird aber auch lose verkauft. Zur Einnahme von Konjakpulver empfiehlt sich die Angaben auf der jeweiligen Packung zu beachten. Das Konjakpulver sollte etwa 30 Minuten vor der Mahlzeit mit ca. 250-500 ml kaltem Wasser eingenommen werden. Wer die Flüssigkeitsmenge reduziert, muss damit rechnen, dass sich das Sättigungsgefühl nicht in dem Maße einstellt, wie es beschrieben wird. Wird das Pulver mit zu wenig Wasser eingenommen, könnte es außerdem zu Magenproblemen kommen. Ohne ausreichend Wasser ist die Masse zu dick, um problemlos den Verdauungsapparat wie gewünscht zu passieren.
  • Konjaknudeln oder Reis aus Konjakwurzeln: sind aus dem extrahierten Glucomannan hergestellt. Es verfügt über eine sehr hohe Wasserbindungskapazität. Glucomannan bindet je nach Qualität das 50- bis 100-fache seiner eigenen Masse und damit kann es für ein vorzeitiges Sättigungsgefühl sorgen. Wenn Hersteller Konjakwurzel Mehl als Basis nutzen, können sie daraus in Verbindung mit Wasser nudel- und reisähnliche Produkte fertigen. Das Mehl verändert sich zusammen mit dem Wasser zu einer gelartigen Masse, die weiter verarbeitet werden kann.
  • Konjakwurzel Schwämme: Der KonjakwurzelSchwamm besteht aus einem Teil des Wurzelrhizoms der Konjakpflanze. Er ist mineralreich und wird zur Hautpflege verwendet. Die Konjakwurzel ist grundsätzlich sehr reich an Feuchtigkeit und die Schwämme sind in der Lage, viel Wasser aufzunehmen. Der Schwamm soll auf natürliche Weise alkalisch wirken. Der Säuregehalt von fettiger und unreiner Haut soll reguliert werden, sodass Hautirritationen verschwinden. Wer die Haut regelmäßig mit dem Naturschwamm reinigt, der führt seiner Haut unter anderem Proteine, Lipide, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kupfer, Zink, Fettsäuren sowie die Vitamine A, B-Komplex, C, E und D zu.